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Mein Weg

Manchmal gibt es Situationen im Leben, die ändern alles. Dies kann ganz plötzlich sein, oder auch schleichend. Oft merkt man es, wenn sich viele solcher Situationen aneinander reihen. Man merkt, dass einiges in seinem Leben nicht mehr passt. Dann heißt es aber auch, den Mut zu haben und die Auslöser zu beenden.

Es ist mitten in der Nacht.

Ich wache aus einem unruhigen Schlaf auf. Ich bin hellwach, denn meine Gedanken lassen mich nicht wieder schlafen.

Soll das alles gewesen sein, was das Leben mir zu bieten hat? Wer bin ich wirklich? Was will ich eigentlich? Wie kann es sein, dass andere das Leben vollkommen lieben und scheinbar alles bekommen, was sie wollen?

Doch bis zu jener Nacht war es ein langer Weg der Erkenntnis Sammlung.

Ich wuchs wohlbehütet in einem Mehrgenerationen Haushalt auf. Das Verhältnis zu meinen Eltern war ehr problematisch. Sie gaben ihr Bestes und doch fühlte ich mich nicht verstanden, nicht angenommen, unscheinbar und allein. Neben fast täglich verbalen Auseinandersetzungen gab es auch Körperliche.

In meiner Schulzeit erfuhr ich, was wir heute als Mobbing bezeichnen. Damals hieß es nur, da muss ich durch. Also verschloss ich mich immer mehr um den Verletzungen zu entgehen. Ich vergrub mich in meinen Büchern und fand Ruhe in der Spiritualität. Jedoch wurde diese immer als Spinnerei abgetan und so ließ ich sie auch bleiben.

Mit 16 zog ich zu meinem damaligen Freund in der Hoffnung auf Verständnis und Liebe. Doch diese Zeit war geprägt durch soziale und körperliche Vergewaltigungen. Auch dort hieß es wieder, da muss ich durch.

Ich schaffe mein Abitur trotz allem und mit der Ausbildung konnte ich dieses hinter mir lassen. Dachte ich zumindest. Ich fand Freunde und unternahm auch viel mit ihnen. Sie lachten und scherzten, liebten das Leben und integrierten mich. Sie zeigten mir, was ich so schmerzlich vermisste. Dennoch fühle ich mich innerlich leer und einsam.

Weißt Du wie es ist, mit Angst Frühs zur Arbeit zu müssen? Mobbing war auch hier an der Tagesordnung. Dass körperliche Beschwerden nicht lange auf sich warten ließen, kannst DU Dir ja bestimmt denken. Magenprobleme, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen etc sind nur wenige der Symptome. Denn wenn die Seele nicht erhört wird, spricht der Körper.

Ich verdrängte viele unangenehme Situationen und das ließ mich härter werden. Aber nicht nur härter anderen gegenüber, sondern vor allem mir selbst. Und so prägten mich viele Verhaltensmuster und Überzeugungen, die mir nicht guttaten und teilweise nicht mal meine eigenen waren. Diese machten mir das Leben schwer, so dass ich immer das Gefühl hatte, um alles besonders hart kämpfen zu müssen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mehrere Selbstmordversuche hinter mir. Durch weitere einschneidende Erfahrungen in meinem Leben verstärken sich diese Gefühle. Ich fragte mich ständig: Was ist an mir falsch?

In jener Nacht begann mein Weg von der Dunkelheit zum Licht. In der Opferhaltung wollte ich nicht mehr sein, sondern mein Leben endlich selbst in die Hand nehmen.

Ich stellte mir viele Fragen und reflektierte mich, immer auf der Suche nach Antworten. Durch viele Seminare, Weiterbildungen und Coachings, habe ich meine Lebensfreude zurückbekommen und eins erkannt:

Die Welt zeigt sich uns, wie wir sind. Wenn wir im Außen was ändern möchten, müssen wir zuerst unser Inneres ändern.

Dazu zählt auch zu erkennen, dass wir es nicht allen recht machen müssen. Ich versuchte immer es meinen Eltern, meinen Freunden, meinen Lehrern, meinen Partnern und anderen recht zu machen. Doch einem habe ich nie versucht recht zu machen, nämlich mir selbst. Denn das hieße ja, egoistisch zu sein.

Ich lebte immer die Leben andere und vergaß darüber mich selbst. Ich musste wieder lernen, mir zu vertrauen, meine Fähigkeiten zu entdecken und ernst zu nehmen und mich selbst kennenzulernen. Ich erkannte, dass die Spiritualität zu mir gehört. Ich erkannte meine Wünsche, lernte diese klar zu kommunizieren und umzusetzen. Das heißt nicht, dass ich auf andere keine Rücksicht mehr nehme. Aber Selbstfürsorge ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens und kein so verpönter Egoismus. Nur wenn ich in meiner Kraft bin, kann ich auch anderen helfen.

Und dabei habe ich meine Passion gefunden. Durch all die Erlebnisse, Erfahrungen, meiner Ausbildung als pharmazeutisch-technische Assistentin, den Weiterbildungen und Seminaren ist es mir heute möglich, anderen auf ihren Weg von der Dunkelheit zum Licht zu helfen.

Da mein Drang nach Wissen noch lange nicht gestillt ist, begann ich im Februar die Ausbildung zum Psychotherapeuten Heilpraktiker. Damit ist mir ein ganzheitlicher Ansatz im Coaching möglich.

Jeder ist wertvoll – auch Du.

Jeder verdient das Leben zu lieben – auch Du!

Jeder sollte mit einer inneren Zufriedenheit leben können – auch Du!

Jeder sollte den inneren Frieden in sich spüren – auch Du!

Wenn Du mit deinem Leben nicht zufrieden bist und Veränderung wünscht, lass uns gemeinsam schauen, wie wird dieser bewerkstelligen können.

Herzlichst Deine

Corinna Fischer

Stylekonzept – be your self and style your life!

Stylekonzept Mentoring – ehrlich, emphatisch, energetisch

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